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Aktuelle Sonderausstellung

Am 31. Dezember 1867 ist der letzte Abschnitt von Cottbus nach Weißwasser und damit der gesamte Verkehr auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Görlitz in Betrieb genommen worden. Die Eisenbahn war für den Handel und das Gewerbe, doch insbesondere für die zunehmende Industrialisierung der Niederlausitz von entscheidender Bedeutung. Das Zeitalter der Postkutsche ging zu Ende, der technische Fortschritt nahm seinen Lauf. Zunehmend entstanden in den Städten wie Forst und Spremberg innerstädtische Bahnen, die vor allem die Tuchfabriken mit Braunkohle versorgten, aber auch zur Güter- und Personenbeförderung genutzt wurden. Die Spreewaldbahn verband den Spreewald mit der Stadt Cottbus und diente bis zu ihrer Stilllegung 1970 für den Ausbau des Tourismus. Die Linie Weißwasser-Forst über die ...weiter

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Regionalgeschichte
In dem unteren Raum des Turmes, dem ältesten Teil des Schlosses, zeugen mittelalterliche Gegenstände von der regionalen Lebensweise, dem städtischen Handwerk und die sich daraus entwickelnde Industriegeschichte der Region. Funde archäologischer Ausgrabungen sowie sakrale Kunstgegenstände verdeutlichen das Leben der niederlausitzischen Kleinstädte und der Entwicklung des Handwerks im späten Mittelalter.

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Naturkunde
Die Ausstellung gibt dem Besucher durch naturnah gestaltete Dioramen und geologische Einzelobjekte einen Einblick in die Natur und Landschaft der Niederlausitz. Typische Vertreter der heimischen Fauna und Flora wie Weißstorch, Fischotter, Birkhuhn oder bei den Pflanzen die Gemeine Kiefer werden näher erläutert.

Kernstück bildet ein Großdiorama mit der Darstellung der charakteristischen Heidelandschaft und ihrer Tierwelt.
Die geologischen Verhältnisse, insbesondere die Entstehung der Braunkohle werden durch fossile Funde dargestellt. Renaturierte Kippenflächen verdeutlichen die Entwicklung des Lebens nach dem Braunkohlenbergbau.
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Industriegeschichte
Mit dem Abbau der Braunkohle ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Muskauer Faltenbogen sowie im Welzower Raum kam es zur zunehmenden Entwicklung der Textil- und Glasindustrie in der südlichen Niederlausitz.
Aus den kleinen Handwerkerstädtchen wurden Industriegemeinden. Gleichzeitig kam es mit dem Anwachsen der Textilindustrie zur Bildung von wirtschaftlichen Zentren insbesondere in den Städten Cottbus, Guben, Forst und Spremberg. 1915 wurde mit dem Bau des Großkraftwerkes Trattendorf begonnen, das als Beginn der energieerzeugenden Industrie im Süden Brandenburgs angesehen werden kann. Fotos, Dokumente sowie eine breite Palette an Erzeugnissen dokumentieren neben den schon erwähnten Bereichen auch kleinere, für die Region bedeutende Industriezweige.
Eine kleine Küche zeigt die Lebensverhältnisse ...weiter

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Volkskunde
Die volkskundliche Ausstellung betrachtet vor allem die wendischen Traditionen der ländlichen Bevölkerung in der Niederlausitz im Jahres- und im Lebenslauf. Veranstaltungen wie das Zampern, das Ostereierverzieren, das Maibaumstellen oder die Tradition des Bescherkinds zu Weihnachten sind mit zahlreichen Objekten und Fotos dargestellt.


Mit der regionalen Siedlungsgeschichte, der Entwicklung der niedersorbisch-wendischen Sprache sowie einer Blaudruckwerkstatt, die auf die Verwendung in der ländlichen Tracht verweist, gibt die Ausstellung Einblicke in das Leben der Heidebauern.

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Kunst
Das Niederlausitzer Heidemuseum zeigt in seinen Räumlichkeiten zahlreiche und unterschiedliche Kunstgegenstände. Eine kleine Galerie zeigt frühe Darstellungen der Stadt. Eine wechselnde Ausstellung zeigt regionale Künstler mit unterschiedlicher Professionalität.

Eine kleine Kunstgalerie veranschaulicht anhand von Kartenmaterial die Ausdehnung und politische Entwicklung der Niederlausitz und gibt durch einzelne Objekte und Lithographien von Gutshäusern einen Einblick in die Gutsgeschichte des Landkreises sowie dem ehemaligen Kreis Sorau, von dem der überwiegende Teil heute zur Republik Polen gehört.

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Das Lapidarium
In einem Lapidarium werden die zusammengetragenen Steinwerke wie Grabsteine, Meilensteine, Grenzsteine, Skulpturen, Epitaphe u.a. ausgestellt. Die im Niederlausitzer Heidemuseum zu sehenden Steine stammen zum großen Teil aus den vom Braunkohlenbergbau devastierten Gemeinden oder wurden bei Erd- und Straßenarbeiten im Stadtgebiet von Spremberg freigelegt. So sind unter anderem Grabsteine vom Friedhof in Wolkenberg, Teile der Kirche in Stradow, Sühnekreuze aus der Stadt Spremberg, Gedenksteine zum Geburtstag von Kaiser Wilhelm oder Relieftafeln aus der ehemaligen Kaserne in Spremberg geborgen worden und zeugen von unterschiedlichen Geschichtsepochen der Region.

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Erwin Strittmatter
Die Ausstellung ist dem Leben und Werk des in Spremberg geborenen Schriftstellers Erwin Strittmatter gewidmet. Sie gibt jedoch nicht nur einen Einblick in sein gewaltiges literarisches Schaffen, sondern auch zur Kunst über ihn und seiner Werke. Über 250 Exponate geben auf 70 qm einem kurzen Abriss seines Gesamtschaffens.
Seine Lebensstationen sind auf Tafeln in Wort und Bild dargestellt worden. Dabei spielen natürlich seine Kinder- und Jugendjahre in der Niederlausitz die dominierende Rolle, doch auch seine Einberufung und seine Schaffensperiode in Schulzenhof sind berücksichtigt worden. Es wird ein Überblick über sein schriftstellerisches Gesamtschaffen gegeben. Neben seinen neun Romanen schrieb er zwei Dramen, unzählige Geschichten und Erzählungen, die zumeist autobiografische ...weiter

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Bäuerliche Hofanlage
Die neben dem Schloss errichtete Freianlage gibt einen Einblick in die ländliche Lebensweise der Bauern in der Niederlausitz. Die bäuerliche Hofanlage besteht aus einem Wohn-Stallhaus, einer Scheune mit Remise, einem Ziehbrunnen, einem Taubenständer, einem Bienenstand und einem Backhaus.
Das Bauernhaus und die Scheune sind Umsetzungen, bei den anderen Objekten handelt es sich um Kopiebauten mit originalem Material, nach originalen Befunden aus den vom Braunkohletagebau Welzow-Süd weichenden Dörfern des Landkreises Spree-Neiße.
Das Bauernhaus als ältestes der Objekte ist um 1780 errichtet worden und war bis ca. 1940 als Auszugshaus bewohnt. Mit seiner Innenausstattung und den dazugehörigen Arbeitsgeräten verdeutlicht es heute die ländliche Wohn- und Lebensweise der Heidedörfer ...weiter

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Heilkräutergarten
Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern gedeihen hier bis zu 120 Pflanzen mit heilender Wirkung. Darunter zahlreiche Pflanzen der heimischen Flora, aber auch beliebte Gartenstauden sowie bekannt Küchenkräuter.
Zunehmend mehr Menschen besinnen sich auf die Heilkräfte der Natur und greifen bei leichten Beschwerden gern auf natürliche Arzneien zurück. Der Kräutergarten wird durch pharmazeutische Mitarbeiter der Turm-Apotheke betreut, die nach Terminabstimmung Führungen anbieten und die heilende Wirkung der Pflanzen sowie ihre Anwendungsgebiete erklären.

Seit dem Jahr 2001 gibt es den Heilkräutergarten unter der Leitung der Turm-Apotheke, damals noch in der August-Bebel-Straße in Spremberg. Im ...weiter

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Kontakt
Niederlausitzer Heidemuseum
Schloßbezirk 3
D-03130 Spremberg

Tel.: +49 (0)3563 5933 4032
Fax: +49 (0)3563 5933 4033
kontakt@heidemuseum.de


Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag
09.00 - 17.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
14.00 - 17.00 Uhr
Montag geschlossen

Das Niederlausitzer Heide-
museum ist eine Einrichtung
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