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Das Spremberger Schloß, in dem sich das Museum jetzt befindet, hat sich über verschiedene Baustufen von einer romanischen Burg bis hin zur barocken Vierflügelanlage entwickelt.
Die Baugeschichte ist seit dem 11. Jahrhundert belegt, wobei der untere Teil des großen Hauptturmes mit seinen bis zu vier Meter dicken Mauern der älteste Teil der Schloßanlage ist. Im Erdgeschoß des Haupthauses sind in drei Räumen Decken-
gewölbe mit Bemalungen des 16. Jahrhunderts erhalten.
Während der Regentschaft der Merseburger Herzöge, zwischen 1680 und 1738, wurde die Burg endgültig zum Schloß ausge-
baut. Nach dem Aussterben der Merseburger Besitzerlinie fiel das Schloß 1738 in kursächsischen Besitz. Von diesem Zeitpunkt an diente es bis 1997 vor allem Verwaltungszwecken. Zahlreiche Umbauten im Inneren machten es über den Zeitraum von ca. 250 Jahren zu einem fast zeitlosen Nutzgebäude.
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